Erst denken. KI später.

Technik-Donnerstag –

Das ist mir im Gedächtnis geblieben.

Nicht etwa, weil es technologisch fortschrittlich war.

Aber weil es sich… ein bisschen unangenehm anfühlte.

Denn irgendwoher weiß ich, dass es wahr ist.

Wenn wir also mit KI beginnen – anstatt mit uns selbst –

Dann verändert sich unsere Denkweise.

Und genau das möchte ich heute hervorheben.

Was wir zu verlieren riskieren

Mir fällt es selbst auf.

Als ich zum ersten Mal schrieb –

Dann geschieht etwas in mir.

Gedanken nehmen Gestalt an.

Neue Ideen entstehen.

Ich verstehe, was ich wirklich denke.

Aber was wäre, wenn ich mit KI beginne?

Dann geht es schneller.

Stilvoller.

Aber auch… ein bisschen leerer.

Und genau da wird es interessant.

Dies wurde tatsächlich erforscht.

Eine Studie des MIT (über die ich kürzlich gelesen habe) verglich drei Gruppen:

  • jemand, der vollständig selbst geschrieben hat
  • jemand, der Google benutzt hat
  • jemand, der KI nutzte

Das Ergebnis war eindeutig:

👉 Diejenigen, die KI von Anfang an nutzten, wiesen eine geringere Hirnaktivität auf.

👉 Sie fühlten sich weniger verantwortlich für das, was sie schrieben

👉 Und sie erinnerten sich im Nachhinein noch schlechter an den Inhalt.

Es wird manchmal auch so genannt:

“kognitive Schulden”

So sparen wir jetzt mentale Energie –

Das rächt sich aber später in Form eines schlechteren Verständnisses.

Und das ist eigentlich nichts Neues.

Das Interessante daran ist, dass dies völlig mit früheren Forschungsergebnissen übereinstimmt:

  • Generationseffekt (Slamecka & Graf):
    Wir erinnern uns besser an das, was wir selbst erschaffen.
  • Retrieval-Übung (Roediger & Karpicke):
    Wir lernen mehr, wenn wir aktiv versuchen, uns zu erinnern.
  • Wünschenswerter Schwierigkeitsgrad (Björk):
    Anstrengung gehört zum Lernprozess – sie ist kein Hindernis.

Es geht hier also nicht nur um KI.

Es geht darum, wie wir als Menschen funktionieren.

Das Entscheidende: in welcher Reihenfolge wir die Dinge tun

Was mir wirklich im Gedächtnis geblieben ist, war Folgendes:

👉 Wenn du mit KI anfängst → entspannst du dich ein wenig

👉 Stehst du noch ganz am Anfang? → KI kann dich dabei unterstützen.

Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Und wenn man mal darüber nachdenkt, ist es auch ziemlich logisch.

Meine eigene Schlussfolgerung

Ich möchte nicht aufhören, KI zu nutzen.

Im Gegenteil.

Aber ich möchte mich dabei auch nicht selbst verlieren.

Weil es so einfach geht – ohne dass man es merkt.

Wenn alles schneller geht…

Dadurch kann es auch oberflächlicher werden.

So plane ich, es künftig zu verwenden.

Ganz einfach eigentlich:

  1. Denken Sie zuerst selbst.
  2. Schreib etwas auf – auch wenn es unordentlich ist.
  3. Nutzen Sie dann KI, um zu klären und weiterzuentwickeln

Nicht umgekehrt.

Eine Kleinigkeit, die Sie ausprobieren können

Wenn du das nächste Mal etwas schreiben willst:

👉 Fang nicht mit KI an.

Stelle einen Timer auf 5–10 Minuten.

und schreibe dich zuerst selbst

Dann können Sie Hilfe bekommen.

Spüren Sie den Unterschied.

Warum ich das teile

Weil ich das für wichtig halte.

Nicht nur im Hinblick auf die Produktivität.

Aber für uns als Menschen.

Dass wir fortfahren:

  • denken
  • fühlen
  • formulieren wir uns

Dass wir nicht einfach nur jemand werden, der auf “Generieren” drückt.

Und vielleicht ist das die neue Balance.

Nicht:

KI oder Mensch

Ohne:

Der Mensch steht an erster Stelle. KI dient als Verstärkung.

Amaelle Circle

Im Amaelle Circle arbeite ich genau damit in der Praxis.

Nicht perfekt.

Nicht die Leistung.

Ohne kleine, konkrete Schritte – jeden Tag der Woche –

wo Sie immer noch die Kontrolle haben.

👉 Wenn du von Anfang an dabei sein möchtest, findest du den Link hier.

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