Unglaublicher Mittwoch – Nährend
Da kommt er, mein Lieblingsgemüse aus dem Herbst. Grünkohl bleibt im Garten lange stehen, wenn alles andere schon verblüht ist, und er schmeckt sogar noch besser, je kälter es wird.
Bei Frost wandelt die Pflanze einen Teil ihrer Stärke in Zucker um – eine Art natürlicher Frostschutz. Für uns bedeutet das mildere, süßere Blätter. Grünkohl, der nach der ersten Frostnacht geerntet wird, ist einfach ein ganz anderes Geschmackserlebnis.
Kleine Blätter, großer Nährwert
Grünkohl gehört zu den nährstoffreichsten Gemüsesorten, die wir haben:
- Vitamin K in Mengen, die für Knochen und Blutgerinnung wichtig sind
- Vitamin C, mehr pro Gramm als viele Zitrusfrüchte
- Folsäure, Kalzium und Kalium
- Lutein und Zeaxanthin, Antioxidantien, die mit der Augengesundheit in Verbindung gebracht werden
- Faser, wofür die Darmflora dankbar ist
Mittwochs ist bei uns zu Hause Gemüsetag, deshalb essen wir es heute roh. Der Trick ist, es vorher zu massieren.
Pürierter Grünkohlsalat mit Apfel und gerösteten Samen
4 Portionen
- 1 Bund Grünkohl (ca. 200 g / 7 oz)
- 1 Esslöffel (1 EL) Olivenöl
- 1 TL (¼ TL) Salz
- ½ Zitrone, ausgepresst
- 1 schwedischer Apfel, vorzugsweise sauer, in dünne Scheiben geschnitten
- 3 Esslöffel (3 EL) Kürbiskerne
- 2 Esslöffel (2 EL) Sonnenblumenkerne
- 1 Teelöffel Honig
- 1 TL Dijon-Senf
- Die Blätter von den Stängeln reißen und grob zerkleinern.
- Mit Öl und Salz beträufeln. Zwei Minuten lang mit den Händen massieren, bis die Blätter weich werden, schrumpfen und dunkel glänzend werden.
- Die Samen in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie duften.
- Zitrone, Honig und Senf verquirlen und unter den Kohl heben.
- Mit Apfel und Kernen garnieren.
Der Salat hält sich im Kühlschrank gut bis morgen, also können Sie gerne die doppelte Menge zubereiten.
Ganz nah bei Ihnen, vom Feld bis zum Teller.
Maria
Schlagwörter: Grünkohl, unglaublicher Mittwoch, Herbst, amaellelife, Rohkost
